Rande: die Power Rübe

Randen-Salat

14.11.2016   von Claudia Rezepte Food Facts Gesundheitstipps
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Wenn man der Forschung Glauben schenkt, dann gehört die Rande zu den 4 gesündesten Gemüsen weltweit.  Sie ist ausserordentlich mineral- und vitaminreich, fördert die Blutbildung, wirkt antioxidativ und entzündungshemmend. Und, Sportler aufgepasst: Sie steigert die Ausdauer!

Die Rote Bete ist vermutlich aus dem Mittelmeerraum und Nordafrika zusammen mit den Römern zu uns eingewandert, stammt  von der Wilden Rübe ab und ist damit eine enge Verwandte von Zuckerrübe und Mangold. 

Gegessen wird sie in der Schweiz vor allem als Zutat im gemischten Salat. In Deutschland ist sie bei den Seeleuten im archetypischen Gericht „Labskaus“ unentbehrlich und der osteuropäische „Borschtsch“ wäre ohne Rande ziemlich aufgeschmissen. Die Italiener bereiten sie, hauchdünn geschnitten, gut gewürzt und eingeölt, als Carpaccio zu. Sie kann aber auch – gekocht  und fein gewürfelt – einen klassischen Schoggikuchen versüssen oder deine Muffins aufhübschen.

Die rote Knolle hat eine wunderbar süsse und etwas erdige Grundverfassung, die dann ihre volle Note entfaltet, wenn sie mit wenig Saurem und Scharfem zubereitet wird. Es lohnt sich übrigens, ungekochte Randen zu kaufen; die Zubereitung dauert zwar etwas länger, aber das Resultat ist unübertrefflich.

Quickinfo für die Gärtnerinnen und Gärtner unter uns: Eine sehr bewährte Sorte ist die „Rote Kugel“, die von April bis Anfang Juni direkt ins Feld gesät werden kann und ab Oktober (bis zum Einsetzen des ersten Frostes) geerntet wird. Ich habe diese Sorte letztes Jahr ausprobiert und war von ihrem Geschmack und der Pflegeleichtigkeit begeistert. 

Für den Randensalat (serves 2) brauchst du:

  • 2 Randen
  • 1/2 TL Koriandersamen
  • 2 bis 3 Pimentkörner (oder schwarzer Pfeffer)
  • 1 MS Nelkenpulver
  • 1 kleines Stück Kurkuma (Pulver geht auch)
  • 1 EL Ghee
  • 1/2 TL Steinsalz
  • 1 TL Ingwerpulver
  • 1/4 TL Garam Masala
  • wenig frischer Ingwer
  • 1 Spritzer Zitronensaft

Schäle die Randen und schneide sie in kleine Würfel.

Dann mörserst du die Koriandersamen und den Piment an und gibst beides zusammen in eine kleine Schüssel.

Schäle und raffle auch das Stück Kurkumawurzel.

Erhitze in einem Topf das Ghee und röste den Koriander und den Piment kurz darin an. Dann gibst du das Kurkuma ebenfalls in den Topf und röstet auch dieses sehr kurz unter heftigem Rühren an.

Jetzt dürfen die Randen und das Nelkenpulver zusammen mit etwas Wasser in den Topf. Deckel drauf und etwa 30 Minuten köcheln lassen.

Nach dreissig kurzweiligen Minuten gibst du das Steinsalz, das Ingwerpulver und Garam Masala dazu und lässt das Ganze nochmals 10 bis 20 Minuten weiterköcheln.

Zum Schluss mischst du noch etwas frisch geriebenen Ingwer und einen Spritzer Zitronensaft unter den Salat.

Lass es dir schmecken!

Claudia


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