Ein bisschen bitter tut gut

Spinat-Suppe mit Hülsenfrüchten

15.03.2017   von Claudia Rezepte Gesundheitstipps
Illustration

Mein Frühlings-Detox-Programm habe ich dieses Jahr bereits Ende Februar gestartet und hab's mir eine Woche lang gegeben: keinen Zucker, kein Brot, kein Fleisch, viel Gemüse, Reis und Hülsenfrüchte und so viel Tee und Ingwerwasser, wie ich den ganzen Winter über nicht getrunken hatte.

Wie ich mich am Ende der Woche gefühlt habe? Hungrig und leicht! Und wer mich kennt, der weiss, dass mir beides nicht besonders gut steht. Dabei war für mich nicht etwa der Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel schwierig sondern die kleinen Portionen. Kaum hatte ich den Löffel oder die Gabel in die Hand genommen, waren Teller und Schüssel auch schon leer. Aber eine Woche ist ja absehbar und umso mehr habe ich mich auf das Danach gefreut: normale Portionen und ein geschärfter Geschmackssinn!

Letzten Samstag im Garten konnte ich dann endlich wieder vernünftige Portionen kochen: für Freunde und zwar einen grossen Topf voll Spinat-Suppe mit Hülsenfrüchten. Dazu gab's Brot vom Grill und während ich mich auf Suppe und Brot konzentriert habe, haben die anderen auch bei den Würsten ordentlich zugelangt. Es soll ihnen gegönnt sein. Mir war's ganz ehrlich überhaupt nicht danach. 

Der Spinat in der Suppe war auch der Auftakt für mich zu mehr Bittergemüse, was ja im Frühling ganz gut die Reinigung unterstützt, ausleitet, belebend wirkt und ausserdem den Appetit anregt. Im Reformhaus habe ich zwei neue Salate entdeckt und gleich ausprobiert: Verona und Grumolo. Die beiden schmecken ganz phantastisch mit einem Dressing aus Olivenöl, weissem Balsamico, Salz, Pfeffer und Zimt. Unbedingt ausprobieren!

Illustration

Für die Spinat-Suppe mit Hülsenfrüchten (serves 2) brauchst du:

  • 1 EL Ghee
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 300 g gekochte Kichererbsen
  • 300 g Pelati (gekochte Tomaten)
  • 150 g rote Linsen
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 1/2 TL Kurkumapulver
  • 150 g Blattspinat
  • 1/2 TL Steinsalz
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer

Schneide als erstes die Zwiebel in kleine Würfel und würfle auch die Pelati, falls sie nicht schon zerkleinert sind. Presse den Knoblauch oder schneide ihn mit dem Dünnschäler.

Bereite 800 ml Gemüsebrühe vor. (Ich nehme dafür jeweils einen gestrichenen Esslöffel Bouillonpaste).

Erhitze dann das Ghee in einem grossen Topf und gib die Kreuzkümmelsamen dazu. Kurz umrühren und dann die Zwiebel darin glasig dünsten.

Gib den zerkleinerten Knoblauch in den Topf und rühre das Ganze nochmals um, bevor du die Kichererbsen, die Pelati, die roten Linsen, die Gemüsebrühe und das Kurkumapulver ebenfalls dazugibst. Einmal genussvoll umrühren und dann für 20 bis 30 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit kannst du die Spinatblätter waschen und etwas abtropfen lassen.

Gib diese dann zur fast fertigen Suppe, mische sie für 3 Minuten gut unter und würze das Ganze mit je einem halben Teelöffel Steinsalz und schwarzem Pfeffer.

Dazu passt Toast, Chapati, Paratha oder ein selbstgemachtes Pitta-Brot.

Happy springtime!

Claudia


Stichworte

Suppe | Suppe | Spinat | Hülsenfrüchte | Frühling | Detox | Bitter |

Beitrag kommentieren

Kommentare:


Zurück zur Übersicht